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Frühe Geschichte

Hexenhgel
Der Hexenhügel

Auf die jungsteinzeitliche Be­siedlung des heutigen Krens­dorfer Gemeindegebietes weisen neolithische Scherben sowie eine sich in den Sammlungen des Benediktiner-Ordensstiftes Seitenstetten befindliche Hexenhgel. Der Hexenhügeljung-neolithische Feuersteinpfeil­spitze „vom Leberberg bei Krensdorf' hin. Dieser Leber­berg wird auch „Hexenhügel" genannt und galt im Volks­glauben stets als unheimlicher Ort, auf dem Hexen „getanzt" haben. Er liegt zur einen Hälfte auf dem Gemeindegebiet von Krensdorf und zur anderen auf dem von Stöttera. Es handelt sich dabei um einen einzeln stehenden Großgrabhügel der Älteren Eisenzeit (Hallstatt­kultur).


Im Inneren des Grabhügels be­fand sich eine rechteckige Grab­kammer, in welcher mehrere, nicht zeitgleiche Bestattungen angetroffen wurden. In diesen Gräbern wurden zahlreiche Grabbeigaben, wie beispiels­weise tönernes Trinkgeschirr, zum Weingenuß im Jenseits und eiserne Schmucknadeln, sogar mit Buntmetalleinlagen, gefunden, die sich heute im Burgenländischen Landes­museum befinden. Nach den archäologischen Ausgrabungen wurde der Hügel in seiner ur­sprünglichen Form wiederher­gestellt und steht heute als eines der bedeutendsten Bodendenk­mäler des Burgenlandes unter Denkmalschutz. Von der Anwesenheit der Römer auf dem Gemeindegebiet zeugen eine bronzene röm. Öllampe in Gestalt eines schlafenden Hundes sowie zwei römische Gräber, eines davon ein spät­antikes Ziegelplattengrab. Erstmals urkundlich erwähnt als „Chrenstorf' wurde der damals dem Herrschaftsbereich der Familie Osl zugehörige Ort im Jahr 1252. Aus dieser Urkunde - ein Güterverkauf, bei dem zwei Brüder „de Chrenstorf als Zeugen auftraten - ist zu ent­nehmen, daß Krensdorf bereits im frühen 13. Jh. mit einiger Sicherheit deutsch besiedelt war. 1265 wurde der Ort unter dem Namen „Heren" als östliches Nachbardorf der Besitzung Pughyna genannt. Im Laufe der Zeit g